...
Der Angstmensch
Der Angstmensch sucht und findet nicht
des Lebens unverzagte Weiten.
Er schaut sich um und ahnt das Licht,
ist blind, hört nur das Flügengleiten
freier Seelen in ruhigem Flug,
nah dem Licht, das sie erhellt.
Die Angst ihn jung mit Blindheit schlug,
denn wer nichts sieht, dem nichts missfällt.
Doch lähmt Verzagen stets zu Zeiten,
trennt von Liebe und vom Streben
sanft und schwungvoll dort zu gleiten,
wo sein Herz könnt Freiheit leben
und der Zeiten Sturm bestehn.
(A.)
Der Angstmensch sucht und findet nicht
des Lebens unverzagte Weiten.
Er schaut sich um und ahnt das Licht,
ist blind, hört nur das Flügengleiten
freier Seelen in ruhigem Flug,
nah dem Licht, das sie erhellt.
Die Angst ihn jung mit Blindheit schlug,
denn wer nichts sieht, dem nichts missfällt.
Doch lähmt Verzagen stets zu Zeiten,
trennt von Liebe und vom Streben
sanft und schwungvoll dort zu gleiten,
wo sein Herz könnt Freiheit leben
und der Zeiten Sturm bestehn.
(A.)
larissa-laura - 16. Apr, 18:49 - Rubrik: Lesmal Lyrik von A.