Wo ?
Melusine sitzt in einem Raum der Unität und empfängt die Rede des Professors, der etwas von Begabung sagt.
Gut, denkt Melusine, dann will ich schreiben und schreiben und schreiben.
Begabung ist das Eine, aber wo verstecken sich die Worte?
Das Fehlen des Sprachmaterials ist das Andere.
mingos
Was will sie über die Welt aussagen?
Alles und doch nichts, weil keine Rede angemessen scheint.
" Es regnet, auf dem Fahrrad wird das grüne Kleid nass. Die Kette ächzt bei jeder Kraftübertragung auf die Pedale. Die Welt ist so stumm, nur ein paar Autos rauschen vorbei an der Musik im Innersten. Melusine denkt ins Nirgendhin, während die Gläser der Brille viele nasse Tropfen anziehen.
Kalte Fingerspitzen betätigen die rostige Klingel und keiner hört wirklich hin.
Wann war die Welt ein Rauschen, das bis ins Herz vordrang und alles in Bewegung brachte ?
Dass man Lieder schrieb ganz ohne langes Überlegen, wo sich der Kuchen noch essen ließ? Wann war die Welt so klein, dass man vor ihr schwieg, weil man sie nicht wecken wollte in ihrem sanften Schlummer?
Wann war das so?
Das Vorderrad fährt in die dafür vorgesehene Haltebucht und Melusine schließt das Schloß, zieht schnell das Stirnband von der heißen Stirn und wirft es mitsamt den im Morgen eingefangenen Einsamkeiten in die Tasche, zu Tee und Büchern.
Schnell hinauf in die Unität. Was wird der alte Mann sagen, der sonst so streng ist?
Er spricht etwas von Begabung, aber die Gedichtinterpretation hing schief zwischen den Zeilen, findet er.
Die Flamingos
Wie Spiegelbilder von Fragonard
ist von ihrer Röte nicht mehr gegeben
als dir einer böte der von seiner Freundin sagt,
sie war noch sanft von Schlaf...
Phryne schaut mich an und lacht mir zu.
Der alte Mann redet etwas von der bezaubernden Schönheit dieser Hetäre-"
Ich werde schreiben.
Gut, denkt Melusine, dann will ich schreiben und schreiben und schreiben.
Begabung ist das Eine, aber wo verstecken sich die Worte?
Das Fehlen des Sprachmaterials ist das Andere.
mingos
Was will sie über die Welt aussagen?
Alles und doch nichts, weil keine Rede angemessen scheint.
" Es regnet, auf dem Fahrrad wird das grüne Kleid nass. Die Kette ächzt bei jeder Kraftübertragung auf die Pedale. Die Welt ist so stumm, nur ein paar Autos rauschen vorbei an der Musik im Innersten. Melusine denkt ins Nirgendhin, während die Gläser der Brille viele nasse Tropfen anziehen.
Kalte Fingerspitzen betätigen die rostige Klingel und keiner hört wirklich hin.
Wann war die Welt ein Rauschen, das bis ins Herz vordrang und alles in Bewegung brachte ?
Dass man Lieder schrieb ganz ohne langes Überlegen, wo sich der Kuchen noch essen ließ? Wann war die Welt so klein, dass man vor ihr schwieg, weil man sie nicht wecken wollte in ihrem sanften Schlummer?
Wann war das so?
Das Vorderrad fährt in die dafür vorgesehene Haltebucht und Melusine schließt das Schloß, zieht schnell das Stirnband von der heißen Stirn und wirft es mitsamt den im Morgen eingefangenen Einsamkeiten in die Tasche, zu Tee und Büchern.
Schnell hinauf in die Unität. Was wird der alte Mann sagen, der sonst so streng ist?
Er spricht etwas von Begabung, aber die Gedichtinterpretation hing schief zwischen den Zeilen, findet er.
Die Flamingos
Wie Spiegelbilder von Fragonard
ist von ihrer Röte nicht mehr gegeben
als dir einer böte der von seiner Freundin sagt,
sie war noch sanft von Schlaf...
Phryne schaut mich an und lacht mir zu.
Der alte Mann redet etwas von der bezaubernden Schönheit dieser Hetäre-"
Ich werde schreiben.
larissa-laura - 8. Nov, 10:22 - Rubrik: Ruth M.



